„Wir schaffen Wachstum“ – Grüne Berufe sind voller Leben

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Die Berufswettbewerbe des Grünen Berufsnachwuchses wurden 2013 bereits zum 28. Mal ausgetragen. Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, stehen die Wettbewerbe in diesem Jahr unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Wir schaffen Wachstum!“.

Im regionalen Erstentscheid Anfang des Jahres hat sich auch eine Auszubildende aus Uelzen qualifiziert: Wiebke Quade vom Blumenzentrum Hoppe, Gärtnerin – Fachrichtung Zierpflanzenbau – hat gemeinsam mit Merle Hoffmann aus Lüneburg (Fachrichtung Gemüsebau) und Benedict Seip aus Celle (Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau) den zweiten Platz von rund 870 Teilnehmern belegt. Ihre Teamleistung konnten die drei jetzt beim Entscheid auf Landesebene noch steigern. In der Lehr- und Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Bad Zwischenahn haben sie sich mit ihrer herausragenden Leistung den ersten Platz gesichert.

Vom 3. bis 6. September messen sich Wiebke Quade, Merle Hoffmann und Benedict Seip mit den besten Auszubildenden aus ganz Deutschland. Der Bundesentscheid findet auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau in Hamburg-Wilhelmsburg statt. 75 Teilnehmer werden erwartet, die sich an zehn Stationen dem Leistungsvergleich stellen.

Im Berufswettbewerb gilt es, fern von jedem Prüfungsdruck und Konkurrenzdenken, gemeinsam mit Gleichgesinnten fachliche Fähigkeiten, Kreativität und Findigkeit zu messen.
Spaß in der Gruppe haben, neue Anregungen bekommen und im Team Aufgaben zu lösen stehen im Mittelpunkt. Dabei kann in lockerer Atmosphäre neues berufliches Wissen erarbeitet, aber auch vorhandenes Wissen vertieft werden. Eine weitere positive Seite des Berufswettbewerbes ist die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und – nicht zuletzt – auch einen guten Einblick in die anderen Fachsparten des Gartenbaus zu bekommen.

Die Gewinner des Bundeswettbewerbs qualifizieren sich für den internationalen Berufswettbewerb auf europäischer Ebene.

Wir bilden aus!

  • Florist/Floristin
  • Gärtner/Gärtnerin, Fachrichtung Zierpflanzenbau

Wir freuen uns auf eure aussagekräftige, schriftliche Bewerbung.


Sandra Klug, Auszubildende zu Floristin

Zuerst habe ich ein Praktikum hier im Blumen-Zentrum Hoppe gemacht, da war mir klar: Floristin ist mein Beruf. Ich mag Blumen. Wenn ich Blumen sehe, bin ich glücklich: Lilien und Rosen liebe ich besonders. Es macht mir Spaß, Sträuße zu binden, aber auch Blumen zu pflanzen. Der Kontakt zu den Kunden ist super, hier bekomme ich gleich ein Feedback und sehe die Freude, wenn sie einen kreativ gebundenen Strauß mitnehmen. Wir schenken unseren Kunden Lebensfreude! Deshalb komme ich auch sehr gerne auf den Uelzener Wochenmarkt mit. Die Teamarbeit steht hier auch sehr im Vordergrund. Nicht nur auf dem Mark, alles muss Hand in Hand gehen. Die Kollegen sind nett und hilfsbereit, wir haben hier ein tolles Betriebsklima.

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In der Ausbildung fängt man erst einmal mit kleinen, einfachen Sträußen an. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich dann. Zur Floristik gehören auch Gestecke, Tisch-Dekorationen, Kränze und vieles mehr. Als Floristin hat man mehr mit Kunden zu tun als in der Zierpflanzen-Gärtnerei. Deshalb sollte jemand, der meinen Beruf lernen möchte, nicht nur Blumen und Pflanzen lieben, sondern auch Freude an der Arbeit mit Menschen haben.

Über die Ausbildung zur/zum Floristen

Floristen und Floristinnen sind kreative Menschen mit handwerklichem Geschick: Sie binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und pflegen die Pflanzen im Laden. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Der Beruf beinhaltet auch kaufmännische Aspekte: Floristen ermitteln den Warenbedarf, holen Angebote ein, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse.

Mehr Informationen findest du auch im Internet unter www.planet-beruf.de


Wiebke Quade, Gärtnerin, Fachrichtung Zierpflanzenbau

Mir war es nach dem Abitur wichtig, etwas Praktisches zu machen. Zwölf Jahre Schule und dann gleich studieren wäre mir zu viel Theorie gewesen. Da ich nach der Ausbildung eventuell Gartenbau studieren will, habe ich mich für den Beruf der Gärtnerin, Fachrichtung Zierpflanzenbau, entschieden. Die Ausbildung bei Hoppe ist sehr vielseitig: Säen, pflanzen, Stecklinge schneiden, die Pflanzen wässern und pflegen … es gibt viel zu tun. Der Verkauf gehört ebenso zu den Aufgaben wie die Instandhaltung des Gewächshauses. Heute Morgen war ich zum Beispiel in der Vermehrung. Die Sämlinge sind aufgegangen, das geht manchmal innerhalb weniger Stunden. Es ist einfach wundervoll zu sehen wie die Pflanzen groß werden, anfangen zu blühen und dann, wenn sie in voller Pracht sind, werden sie von unseren Kunde mit nach Hause genommen. Unsere Arbeit bereitet Freude. Es ist toll, die Gewächshäuser voll mit blühenden Primeln und Stiefmütterchen zu sehen und die Entwicklung der Pflanzen beobachten zu können. Das hat man auch in diesem Beruf nicht überall. Die meisten Betriebe produzieren nicht mehr selbst. Das macht das Blumen-Zentrum Hoppe auch zu einem tollen Ausbildungsbetrieb.

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Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte auf alle Fälle Interesse an Blumen und Pflanzen haben. Auch Durchhaltevermögen gehört dazu, es gibt auch mal lange Tage, aber es lohnt sich immer. Die Resultate entschädigen einen für die viele Arbeit. Außerdem gleicht sich das im Winter wieder aus. Technisches Interesse ist auch wichtig, wir haben erstaunlich viel mit Maschinen zu tun, aber Sorgen muss man sich da nicht, Herr Hoppe ist immer dabei und steht uns mit Rat zur Seite.

Über die Ausbildung zur Gärtner/in, Fachrichtung Zierpflanzenbau

Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich die Gärtnereien immer stärker auf die Kultur bestimmter Pflanzenarten oder Produktionssysteme spezialisiert. Dazu zählen auch Hydrokultur- und Jungpflanzenbetriebe. In modernen Gewächshäusern produzieren Zierpflanzengärtner das ganze Jahr über Blumen und Pflanzen. Dabei helfen ihnen computergesteuerte Bewässerung und Düngung, Belüftung sowie Belichtung und Schattierung. Durch unsere Direktvermarktung im Ladengeschäft der Gärtnerei und auf dem Wochenmarkt haben unsere Azubis auch Kontakt mit Kunden und lernen ihr Wissen bei der Beratung des Kunden einzusetzen.

Mehr über die Gärtner erfährst du unter ww.beruf-gaertner.de